Willkommen bei URS Orgel
Es ist vollbracht, nach einem Jahr Vereinsgründung, mehreren Reisen nach Waldkirch und Freiburg, vielen Anträgen und einem Besuch beim Hochmeister der Drehorgel, Pierre Charial in Béziers, Frankreich, ist unser Verein eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Die Orgel gehört "Urs", dem Fuchs, auch er kommt aus Baden-Württemberg. Er stammt aus der Puppen-Werkstatt Barleben in Endingen. Warum er Urs heißt, weißt keiner. Urs besteht darauf, seine Orgel ist kein Leierkasten, sondern eine Konzertdrehorgel.
Daher wird sie interessierten Musiker*innen und Künstler*innen für eigene Kunstprojekte zur Verfügung stehen. Dank der mit Laser und Mikroelektronik gesteuerten (zukünftigen) Stanzmaschine, können jegliche Arrangements realisiert werden, vorausgesetzt, sie begnügen sich mit dreieinhalb Oktaven. Bach oder Britten, Eisler oder ELP, Mozart oder Michael Jackson, Rap oder Rheinländer, dank mechanischer Abtastung der Kartonnoten gibt es kaum Grenzen für eigene Pläne.
Inzwischen ist Urs mit seiner Orgel mehrfach auf der Bühne gewesen. Sein Lieblingsstück ist "Peter und der Wolf", obwohl er eigentlich etwas anderes spielen wollte. Jetzt möchte er gerne mit etwas Neuem auftreten, obwohl er nicht einmal Noten lesen kann. Stravinsky, Wagner, Bellini oder Mozart, bescheiden ist er nicht. Er hat ja auch nicht die Arbeit, arrangieren, Notensatz prüfen, Noten stanzen, inszenieren, Bühnenbild bauen und proben, das können ruhig andere machen..
Inzwischen war er auch in Schleswig im St. Johannis-Kloster und hat gemeinsam mit Marlies Jensen-Leier ihr neues Buch vorgestellt und eine Dichterlesung gehalten. Beim Hanse-Kulturfestival 2026 hat Urs zum Tanz in der Essigfabrik eingeladen. Mal schauen, was er sich als nächstes ausdenkt.